Ein Lebensraum für und mit Bienen

Unter alten Bäumen unseres Kunstgarten summt es an warmen Sonnentagen deutlich hörbar, denn dort haben unsere Bienenvölker ihr zuhause bezogen. Unsere Honigbienen leben in naturbelassenen Holzkästen und zeigen uns täglich: Hier sind wir Biene, hier wollen wir sein. Ihr Wohlbefinden ist für uns viel mehr als Imkerromantik.

Bienen sind für die Befruchtung vieler Wild- und Kulturpflanzen elementar wichtig. Ohne Bienen wächst kein Apfel und keine Beere. Sie sind für das Überleben des Menschen unersetzlich. Aus Achtung vor dem Leben möchten wir aktiv einen Beitrag für den Erhalt der Bienen und deren Förderung leisten. Sie schenken uns dafür ein vollkommenes Lebens- und Heilmittel: Den Honig.

 

Bienen leben natürlichen Rhytmus

Unsere Bienen, die wir ab dem Frühjahr auch lokalen Bauern für die Bestäubung ihrer Obstbäume zur Verfügung stellen, dürfen ihren naturgegebenen Rhythmus leben. Es ist uns wichtig, so natürlich wie möglich zu arbeiten. Die Vermehrung erfolgt über die Bildung von eigenen Ablegern. Bei uns dürfen Königinnen ihre Flügel behalten. Künstliche Königinnenzucht und eine instrumentelle Besamungen sind unseren Bienen fremd. Für den Winter belassen wir einen angemessenen Anteil des Honigs bei unseren Bienen.

Wir tun alles, damit es den Bienen gut geht und sie gesund bleiben. Unser Honig wird bei der Ernte nicht temperiert, denn wir schleudern ausschließlich kalt. Nur so bleiben der gute Geschmack, die gesunden Inhaltsstoffe und das Aroma des Honigs erhalten. Unser Honig schmeckt nach Heimat und wirkt dementsprechend auf Körper, Geist und Seele.

 

Manchmal passiert es allerdings auch, dass die Bienen sich ihr ganz eigenes Quartier suchen. Diese haben den hohlen Stamm eines Baumes in unserem Kunstgarten für sich entdeckt.

Honigsüße Komplimente

 

„Gratuliere zu Eurem Honig! War – wie zu erwarten – sehr gut! Der schmeckt ganz anders als die üblichen Imkerhonige!

Familie und Firma Elektropartner Herzinger

„Liebe Kerstin, Euer Honig schmeckt superlecker! Lea und Valentina bemerkten: „der schmeckt ja ganz anders. der andere Honig schmeckt immer gleich.“ Liebe Grüße,

Maria

Honigernte 2016

Der erste Honig aus unserem Garten

 

Trotz des eher feuchten Wetters und der allgemein eher niedrigen Honigernte in diesem Jahr, haben uns unsere Bienen reich beschenkt: Rund 125 Kilo Honig konnten wir in diesem Sommer ernten.

Es ist die erste Honigernte, die wir heuer einfahren und freuen uns, dass sich unsere Bienen offensichtlich bei uns ausgesprochen wohl fühlen. Den Ertrag teilen wir wirtschaftlich sinnvoll mit den Bienen, die ihren Anteil Honig zum Überwintern benötigen.

 

Honig aus unserem Kunstgarten

Die Zutaten für die köstliche Süße haben die Bienen in unserem Kunstgarten und der näheren Umgebung gesammelt. Kräftige Blumenwiesen, Wald und Obstbäume ergeben unterm Strich eine feine Mixtur und eine besondere Geschmacksnote.

Die erste Abnehmerin von rund 70 Kilo Honig ist Margot Niedermüller, die Wirtin von der Würzhütte am Spitzingssee. Wir sind schon sehr gespannt, wie der Honig ihren Gästen munden wird. Dass sie auch diese besondere Zutat hervorragend zu verarbeiten weiß, ist gewiß: Hat sie doch heuer den Gastronomiepreis für beste Gastlichkeit verliehen bekommen.

Impressionen von unserer Ernte und den Bienenstöcken